Die ersten sommerlich-heißen Tage liegen hinter uns, der letzte Hauch von Rhabarber-Pfingstrosen-Frühling verfliegt. Noch spät hat es im März geschneit, aber dann kamen warme Frühlingstage mit voller Wucht. Das viele Draußensein hat unser Ankommen hier in Leipzig beschleunigt. Wir sind sehr dankbar für unseren tollen Garten, den wir mit den weltbesten Nachbarn teilen, bewirtschaften und beleben. Aber auch die Stadt hat uns viele herrliche neue Seiten gezeigt. Wir verlieben uns immer mehr in Leipzig und haben weitere Stammplätze gefunden. Kommt mit!

Dampfloktag in Leipzig-Plagwitz

Wir genießen die Frühlingstage im Garten und auf der Terrasse

Die Jahreskarte vom Zoo hat sich inzwischen längst bezahlt gemacht

Dort, wo Leipzig sich ein bisschen wie Hamburg anfühlt

Fotografieausstellung im Tapetenwerk

Gärtnerei Annalinde

Und weiter geht’s mit dem Entdecken der vielen herrlichen Leipziger Seen – Hainer See im Süden und Schladitzer Bucht im Norden … (Das Blau ist echt!)

Herzensgrüße aus Leipzig! Ich wünsche euch einen schönen Sommer mit viel Seeluft!

Einige von euch kennen die schöne Mama aus dem heutigen Blogpost sicher schon – es war bereits das vierte Mal, das ich C. in den letzten fünf Jahren fotografieren durfte. Mit ihren besten Freundinnen, mit dem Mann an ihrer Seite, bei ihrer Hochzeit am Bodensee – und vor einigen Wochen voll froher Erwartungen. Diesmal an einem der herrlichen Leipziger Seen.

Es mag etwas schwülstig klingen, aber das alles macht mich wirklich demütig. Dass ich immer wieder an unterschiedlichen Punkten in der Geschichte einer Familie dabei sein darf und damit betraut werde, sie einzufangen, sie festzuhalten, zu schaffen was bleibt – dabei werde ich ganz klein vor Staunen vor jeder einzigartigen Menschengeschichte.

Mit all unseren digitalen Möglichkeiten ist man als Fotografen, als Eltern, als Fotografeneltern, verlockt, ständig alles festhalten zu wollen und zu müssen. Natürlich ist es schön, so viel festhalten zu können – aber … fünfzehn Varianten des exakt gleichen Motivs? Irgendwas wird schon dabei sein? Wer kann diese Bilderflut noch bewältigen? Wo liegt noch der Wert eines Bildes?

Ich werde öfters angefragt, ob ich nicht mal ein paar schöne Bilder machen könne. Und ja – es sollen schöne Bilder von euch entstehen.

Doch letztlich geht es um SO VIEL MEHR als „ein paar schöne Bilder“. Es geht um eure Familiengeschichte, die in kostbaren Bildern konserviert wird, für eure Endlichkeit und die Nachwelt. Wer kann den Wert dessen tatsächlich erfassen?

 

Hier kommen nun die Bilder eines weiteren wichtigen Lebensabschnitts zweier, nein dreier Menschen. Entstanden am Störmthaler See bei Leipzig, wie immer analog auf Film.

 

Am Sonntag ist wieder – Muttertag. Grund zur größten Freude, Grund für größten Schmerz. Anlässlich des letzten Muttertags veröffentlichte ich im letzten Jahr ein Bild&Gedanken Projekt, „define:mother“. Darin erzählten Mütter von ihrem einzigartigen, und ja – auch schmerzhaften – Wegen zum Muttersein. Jede wagte sich an eine, ihre persönliche Definition dafür, was eine Frau zur Mutter macht.

Hier könnt ihr alle Geschichten noch einmal nachlesen: http://www.definemother.com/

Immer und immer wieder, auch viele Monate später, bekam ich Rückmeldungen zu define: mother, was mich sehr berührt hat. Deshalb soll es damit weitergehen, wenn auch nicht so „geballt“ wie im letzten Jahr. Außerdem möchte ich in Zukunft die verschiedensten Menschen dafür ins Boot holen. Ich bin mir ganz sicher, dass es immer wieder Anstöße liefern wird, den eigenen Horizont weit zu machen.


Was sagen Väter zum Muttersein? Wie empfindet ein Vater Mütter? Hier kommt heute die Antwort eines jungen Papas und ein paar Aufnahmen – eines „wunderschönen müden Papas“, wie seine Frau sagte. Aufgenommen in Leipzig, wie immer analog auf Film.

 

 

Eine Mutter ist ein Macher, ein Durchhalter, ein Fels in der Brandung. Immer auf Abruf, immer auf Achse, immer am Machen. Eine Mutter ist erschöpft, nie ausgeschlafen, unter Dauerdruck. Muttersein ist eine Zerreißprobe zwischen Glückseligkeit und Verzweiflung, zwischen Selbstaufgabe und Erfüllung. Muttersein ist die Bürde der Verantwortung für alles und die Entlohnung der immer währenden Liebe. Eine Entscheidung fürs Leben uns die größte die man fällen kann.

 

Am ersten warmen Frühlingstag vor einigen Wochen traf ich Sarah und ihren kleinen Sohn am Cospudener See bei Leipzig. Nicht nur dass zum ersten Mal so richtig die Vögel zwitscherten und eine laue Brise wehte, auch für Sarah und ihre Familie lag Neuanfang in der Luft. Inzwischen hat sich viel für die ganze Familie geändert: die kleine Schwester ist wohlbehalten auf die Welt gekommen!
Natürlich, die Vorfreude auf ein neues, weiteres Baby ist riesig, aber irgendwo, ganz tief drinnen, spürt und ahnt man, dass sich viel mehr ändern wird, als dass „einfach“ ein neues Familienmitglied hinzukommt.
Die letzten Tage und Wochen mit unserem Sohn vor der Geburt seiner kleinen Schwester waren für mich ebenfalls unendlich kostbar. Es war ein anderes Leben.
Und deshalb war es auch so wertvoll, diese Momente von Sarah und ihrem kleinen Großen festhalten zu dürfen.
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Unser Umzug von Tübingen nach Leipzig bedeutete auch für mich und meine Fotografie einen Neuanfang. Ab Juni können wir uns endlich ganz offiziell für euer Fotoshooting mit mir in Leipzig und Umgebung treffen, bei euch zu Hause, am See oder an einem der viiielen anderen schönen Orte hier (von denen ich die meisten noch nicht kenne und ganz sicher Nachholbedarf habe). Meldet euch gern über das Kontaktformular!

 

 

PS: Auf nopantstoday teilt Sarah Gedanken, Freuden, Herz. Unbedingt mal vorbeischauen!