Kürzlich noch barfuß am Strand, ist der Herbst nun aber endgültig eingekehrt. Die Jahreszeitenwechsel bereiten mir wieder viel mehr Freude, seitdem unser Großer auf der Welt ist, immer begleitet vom passenden Liedgut.

Mit meinen Kindern Lieder zu singen erinnert mich ganz stark an meine Großeltern. Wie oft sind wir mit ihnen die selben Wege spaziert und haben dabei „Bunt sind schon die Wälder“ (oder aber „Alle Vöglein sind schon da“ oder oder oder) gesungen. Wenn ich daran denke, überkommt mich Nostalgie und ich beginne beinahe sie zu vermissen.
Wie wertvoll ist es nur, wenn man später nicht nur die Erinnerungen im Herzen trägt, sondern immer mal wieder Bilder hervorholen kann. In den letzten zwei Jahren habe ich mehrfach, und zunehmend, nicht nur Eltern und ihre Kinder fotografieren dürfen, sondern auch die Großeltern. So ein Schatz!

Heute zeige ich euch Bilder eines herrlich goldenen Herbsttages aus dem letzten Jahr, noch in Tübingen. Doch auch in Leipzig und Chemnitz gab’s schon Fotosessions mit allen Generationen der Familie – dazu bald mehr. Jetzt geht’s erstmal in meine Herzensheimatstadt und zu sehr lieb gewonnen Kunden. Da überkommt mich Nostalgie und ich beginne beinahe all das zu vermissen.

Einige von euch erinnern sich noch oder waren sogar Teil der „Portraits im Goldenen Oktober“ – kleine Familienfotosessions, die ich zwischen 2012 und 2015 jedes Jahr in Tübingen und auch im Erzgebirge angeboten habe.  Immer und immer wieder kamen liebe Menschen auf mich zu und fragten nach einer Neuauflage …

… und YAY! Dieses Jahr ist es endlich wieder soweit!

Herbstlicht // Familien-Mini-Sessions

Diese Herbstlicht-Tage finden am Samstag, den 6. Oktober in Leipzig und am Donnerstag, den 15. November in Tübingen statt.

An diesen Tagen könnt ihr euch eins der zwanzig-minütigen Zeitfenster buchen, ob mit Babybauch, ihr mit all euren Kindern oder Bilder mit Oma und Opa. Stimmungsvolles Herbstlicht, richtig viel gute Laune und noch mehr Kuschelmomente. Analog festgehalten und hochwertig entwickelt, bekommt ihr rechtzeitig vor Advent zehn digitale Aufnahmen und euer Lieblingsmotiv als 20×30 FineArt Print – und das für 180€. Auf alle Print-Bestellungen für Weihnachten bekommt ihr außerdem 10% Rabatt.

 

Hier könnt ihr euch für Leipzig anmelden: https://doodle.com/poll/k7u3vh7a3pmb44wt

Hier könnt ihr euch für Tübingen anmelden: https://doodle.com/poll/3ze6qmhvc2gvxssx

 

Of all the things my hands have held the best by far is you.

Erscheint es doch als der natürlichste Lauf des Lebens, so ist es immer wieder ein Wunder, und niemals selbstverständlich, ein Kind, sein Kind, im Arm halten zu dürfen.

Sommerbilder einer ganz besonderen Herzensfamilie.

 

Dein Name. So nennt man dich. Du bist.

Wie du heißt, das hast nicht du bestimmt. Doch das bist du.

Einen Namen geben. Genannt  Verantwortung in Freude.

Das Kind beim Namen nennen, von Anfang an. Da Leben ist. Und Leben heißt.

Wie heißt du?


 

 

Bilder eines neuen Wundermenschen, genannt „Die Siegerin“.

Manchmal ist es so, als ob das Leben einen seiner Tage herausgriffe und sagte:’Dir will ich alles schenken! Du sollst solch ein rosenroter Tag werden, der im Gedächtnis leuchtet, wenn alle anderen vergessen sind. – Lindgren

Sicher kennst du sie auch, diese rosenroten Kindheitssommerferientage. Von denen man im Winter geträumt hat, und deren Bilder dir noch heute klar und deutlich vor Augen stehen. Für mich sind das: Wasserschlauchschlachten im Garten, Himbeersträucher leer mopsen, Höhlen bauen unterm Gartentisch, Eisbecher in sonnenbraune Bäuche schaufeln, nach dem Gewitter Regenbögen anschauen.

Was sind deine Bilder?


Der Sommer in Leipzig und ganz Deutschland geht nochmal in die Vollen. Zeit für Familienbilder an den Leipziger Seen, an der Lieblingseisdiele oder im Wildpark. Ich freu mich von euch zu hören!

 

Es ist so aufregend! Ich bin Tante und ganz bald ist die kleine Maus bei uns! Ach, und ich freu‘ mich so und bin so stolz – auf meine Schwester, ihren Mann, auf die Kleine, aufs Tantesein.  Vor einigen Wochen waren sie bei uns zu Besuch in Leipzig und wir haben ein paar Momente eingefangen. Die darf ich euch heute zeigen.

Vielleicht kann man den Bildern auch etwas entnehmen, wie dolle stolz ich bin :)

 

Wer uns kennt weiß: wir reisen seeehr gern, und sehr gern umher. Einige europäische Länder und Städte haben wir in den letzten gemeinsamen dreizehn Jahren erkundet, waren mehrfach in den USA, haben Israel und Indien bereist. Fernweh haben wir eigentlich fast immer. Wind, Meer, Sand – das lockte uns bisher am meisten.

Wer hätte gedacht, dass uns in diesem Sommer ein ganz anderer Ruf ereilt – nämlich der der Berge? So nah, und doch unbekanntes Gebiet für uns. Aber er ruft, der Berg, ganz laut und deutlich. Morgen geht es für uns in die Dolomiten!

Wir wandern gern, und mit unserem Großen in der Trage oder Kraxe war das bisher auch immer gut machbar. Ihn länger zu tragen ist inzwischen aber nicht mehr drin, daher wird er selbst wandern. In den letzten Monaten haben wir einige „Testwanderungen“ gemacht – um zu sehen, wie weit wir gemeinsam kommen, was uns alle motiviert durchzuhalten … und um die neuen Wanderschuhe einzulaufen :)

Eine unserer Wanderungen führte uns am wunderschönen Grünen Graben entlang zum beliebten „Kaffee Kurt“ – der hat sein Kaffeezelt mitten im Wald aufgeschlagen, mahlt den Kaffee noch gemütlich von Hand und hat guten, selbstgebackenen Kuchen dabei.  Der Grüne Graben liegt oberhalb des Schwarzwassertals ganz tief im Erzgebirge.

Hier kommen ein paar Eindrücke unserer Wanderung, wie immer festgehalten auf Film. (Zum Schluss findet ihr  ein Bild von 2016, als wir die selbe Strecke schon einmal gewandert sind. Ach, was seitdem alles passiert ist… )

 

 

Von 2016 …

 

Attention is the rarest and purest form of generosity. #simoneweil

Großzügigkeit ist eine Eigenschaft, ein Wert nach dem ich strebe. Etwas, das es immer wieder neu auszuloten und vor Augen zu halten gilt.

Als ich über dieses Zitat von Simone Weil gestolpert bin, hat der Begriff Großzügigkeit für mich nochmal an Brisanz zugenommen, und hat mich überführt. Wie oft halte ich meine Taten und Gesten für großzügig – aber ist es meine Herzenshaltung auch? Bin ich großzügig mit dem Kostbarsten – mit meiner Zeit? Und landen wir dabei nicht wieder bei einem aktuellen Trend, der so viel mehr sein sollte als das, weil er eigentlich die Macht besitzt, unsere Gesellschaft und uns selbst nachhaltig zum Positiven zu verändern – „slow living“?

Ja, das ist es doch: großzügig sein heißt langsam leben.


Der Morgen bei J. und ihren beiden Mädchen war genau das: langsam, langsam im allerpositivsten, großzügigen Sinne. Miteinander reden und spielen und lesen, der Kleinsten ein ausgiebiges Nickerchen gönnen, Obstvesper und feinstes Rhabarbercrumble schmausen (das sie extra für mich vorbereitet hatten). Diese „stinknormalen“ Morgende sind so kostbar im Elternleben, denn sie dauern – perspektivisch gesehen-  nur einen Wimpernschlag lang, prägen jedoch unfassbar tief. Umso wichtiger, gerade das ohne Hektik einzufangen, Bild für Bild.

Kommt mit ins wunderschöne, liebevolle Zuhause von J. und ihrer Familie (eine herrliche, helle Altbauwohnung im Herzen von Leipzig)!

– Alle Aufnahmen, wie immer, analog entstanden.-

 

Die ersten sommerlich-heißen Tage liegen hinter uns, der letzte Hauch von Rhabarber-Pfingstrosen-Frühling verfliegt. Noch spät hat es im März geschneit, aber dann kamen warme Frühlingstage mit voller Wucht. Das viele Draußensein hat unser Ankommen hier in Leipzig beschleunigt. Wir sind sehr dankbar für unseren tollen Garten, den wir mit den weltbesten Nachbarn teilen, bewirtschaften und beleben. Aber auch die Stadt hat uns viele herrliche neue Seiten gezeigt. Wir verlieben uns immer mehr in Leipzig und haben weitere Stammplätze gefunden. Kommt mit!

Dampfloktag in Leipzig-Plagwitz

Wir genießen die Frühlingstage im Garten und auf der Terrasse

Die Jahreskarte vom Zoo hat sich inzwischen längst bezahlt gemacht

Dort, wo Leipzig sich ein bisschen wie Hamburg anfühlt

Fotografieausstellung im Tapetenwerk

Gärtnerei Annalinde

Und weiter geht’s mit dem Entdecken der vielen herrlichen Leipziger Seen – Hainer See im Süden und Schladitzer Bucht im Norden … (Das Blau ist echt!)

Herzensgrüße aus Leipzig! Ich wünsche euch einen schönen Sommer mit viel Seeluft!

Am Sonntag ist wieder – Muttertag. Grund zur größten Freude, Grund für größten Schmerz. Anlässlich des letzten Muttertags veröffentlichte ich im letzten Jahr ein Bild&Gedanken Projekt, „define:mother“. Darin erzählten Mütter von ihrem einzigartigen, und ja – auch schmerzhaften – Wegen zum Muttersein. Jede wagte sich an eine, ihre persönliche Definition dafür, was eine Frau zur Mutter macht.

Hier könnt ihr alle Geschichten noch einmal nachlesen: http://www.definemother.com/

Immer und immer wieder, auch viele Monate später, bekam ich Rückmeldungen zu define: mother, was mich sehr berührt hat. Deshalb soll es damit weitergehen, wenn auch nicht so „geballt“ wie im letzten Jahr. Außerdem möchte ich in Zukunft die verschiedensten Menschen dafür ins Boot holen. Ich bin mir ganz sicher, dass es immer wieder Anstöße liefern wird, den eigenen Horizont weit zu machen.


Was sagen Väter zum Muttersein? Wie empfindet ein Vater Mütter? Hier kommt heute die Antwort eines jungen Papas und ein paar Aufnahmen – eines „wunderschönen müden Papas“, wie seine Frau sagte. Aufgenommen in Leipzig, wie immer analog auf Film.

 

 

Eine Mutter ist ein Macher, ein Durchhalter, ein Fels in der Brandung. Immer auf Abruf, immer auf Achse, immer am Machen. Eine Mutter ist erschöpft, nie ausgeschlafen, unter Dauerdruck. Muttersein ist eine Zerreißprobe zwischen Glückseligkeit und Verzweiflung, zwischen Selbstaufgabe und Erfüllung. Muttersein ist die Bürde der Verantwortung für alles und die Entlohnung der immer währenden Liebe. Eine Entscheidung fürs Leben uns die größte die man fällen kann.