Dein Name. So nennt man dich. Du bist.

Wie du heißt, das hast nicht du bestimmt. Doch das bist du.

Einen Namen geben. Genannt  Verantwortung in Freude.

Das Kind beim Namen nennen, von Anfang an. Da Leben ist. Und Leben heißt.

Wie heißt du?


 

 

Bilder eines neuen Wundermenschen, genannt „Die Siegerin“.

Kürzlich verkündete mir eine Frau, die ich sehr schätze, freudestrahlend, wie sehr sie sich auf November freut – es ist ihr Lieblingsmonat. Zugegeben, in meiner persönlichen Jahreszeitenrangliste steht der November … ziemlich weit unten. Also hakte ich nach.

Die Eltern von M. waren Bauern, Ackerbauern. Ihre gesamte Kindheit hindurch hieß es für M. und ihre Geschwister nach der Schule: Feldarbeit, von Frühjahr, bis spät in den Oktober hinein. Nach vielen Monaten harter Arbeit verhieß der November freie Zeit. Endlich durften die Kinder nach der Schule … einfach mal spielen. Man saß drinnen beisammen, es gab Tee. Die Mutter nähte. All diese Bilder blieben. Deshalb liebt M. den November auch heute noch so, und hat diese Liebe an ihre eigenen Kinder weitergegeben.

Und jetzt wünsche ich euch ebenfalls einen wunder-vollen November. Zu Beginn gibt’s hier auf dem Blog ein paar kuschelige Familienbilder zu Hause.
Alles Liebe,
Sophie.

 

 

Kürzlich kam mein Mann nach Hause und erzählte mir, er habe heute einen Spruch gehört, der ihm nicht mehr aus dem Kopf ging:

Wir verbringen mehr Zeit damit, darüber nachzudenken, was wir nicht haben, als darüber, was wir haben.

Wie wahr. Und wie traurig, dass es wahr ist, fanden wir. Und so entschlossen wir uns – und müssen das sicher immer wieder neu tun – den Spieß umzudrehen. Darüber nachzudenken, was wir haben. Und dann wird klar: wir haben alles und noch mehr.

 

Hier ein paar ganz persönliche Eindrücke von unserem bisherigen Sommer Zweitausendsiebzehn, festgehalten auf Film … .

 

Ich wünsche euch noch einen wunderbaren August mit viel Sonne im Gesicht, einer milden Brise im Haar, Wasser auf der Haut, Gras unter den Füßen, Aprikosen im Bauch.


 

 

Am Neckar.

 

Wir vier.

 

Mittagsschlaf.

 

Wir fünf …

 

Für immer unser Lieblingseisundkuchenladen.

 

Unsere neuen Mitbewohner sind da.

 

Wer noch hat selber MiniMilk-Kindheitserinnerungen?

„Applaus, Applaus“. Ein Liebeslied der Sportfreunde Stiller. Ein Liebeslied, bei dem ich nicht nur an meinen Mann, sondern auch an meine Kinder denken muss. Und ich bin sicher, allen frischen Eltern geht es so.

 

Mein Herz geht auf
Wenn du lachst!
Applaus, Applaus
Für deine Art mich zu begeistern
Hör niemals damit auf!

 

 

Ich wünsche mir, dass ich mich immer wieder von meinen Kindern begeistern lasse, auch noch in vielen Jahren, wenn die scheinbare Zeit der „ersten Male“vorbei scheint …

 

 

 

Als Mama eines „Frühchens“ bewegte die Nachricht dieser Familie mich doppelt. Sie wünschten sich recht bald Familienbilder mit dem Baby noch im Bauch, da eine Frühgeburt drohte. Ich war dankbar, dass wir schnell einen Termin miteinander fanden und einen entspannten, vorfreudigen Morgen miteinander verbrachten (siehe hier). Trotz aller Prognosen.

Der kleine Bruder machte sich dann tatsächlich bald auf den Weg, und einige Wochen später habe ich den kleinen Kämpfer endlich kennen lernen dürfen. Es ist unglaublich, was er schon bewältigt hat – und was seine Eltern und Geschwister gemeinsam bewältigt haben. Sie sind alle zusammen Kämpfer. Trotz allem. In allem.

 

In letzter Zeit beschäftige ich mich viel mit dem Thema „Zuhause“. Ich habe gemerkt, dass der bekannte Spruch „Home is where your heart is“ zwar richtig ist, aber nicht vollständig. Damit ist doch zumeist gemeint, dass dein Zuhause dort ist, wo die Menschen sind, an die du dein Herz verschenkt hast.

Ja. Auch. Und doch hat Zuhause auch viel mit einem Ort und dessen Details zu tun. Mit Gesten und Traditionen, die man miteinander erschafft und pflegt. Einmal mehr hat mir das der Besuch bei der neu geborenen J und ihren Eltern gezeigt. Weiße Kissen und Decken und Schaffelle, die Js Mama sammelt, um ein gemütliches Zuhause zu schaffen. Die von der Oma gehäkelte Decke, in die J gekuschelt war. Der Papa, der aus den Resten des Schleierkrauts auch noch einen Mini-Haarkranz für Klein-J gezaubert hat. Einfach so. Seine Idee.

Wow, ich war wirklich platt. Das ist Zuhause.


Hier kommen nun ein paar Aufnahmen, digital und analog, von einem wunderbar ruhigen Morgen, der nach Zuhause riecht und schmeckt und danach aussieht.

 

 

Und dann haben wir auch noch einen kleinen Spaziergang gemacht …

 

Manchmal trifft man Menschen im Leben, mit denen passt’s einfach. Es kommt einem dann so vor, als würde man sich schon ewig kennen. Deshalb konnte ich den Vormittag bei dieser süßen Familie auch ganz besonders genießen. Warmen Kaffee trinken, dahocken und über die Verrücktheit des Elternseins quatschen, und wie nebenbei ein paar Bilder machen. Danke, ihr lieben drei, und auf ein baldiges Wiedersehen!