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Was wir haben

Kürzlich kam mein Mann nach Hause und erzählte mir, er habe heute einen Spruch gehört, der ihm nicht mehr aus dem Kopf ging:

Wir verbringen mehr Zeit damit, darüber nachzudenken, was wir nicht haben, als darüber, was wir haben.

Wie wahr. Und wie traurig, dass es wahr ist, fanden wir. Und so entschlossen wir uns – und müssen das sicher immer wieder neu tun – den Spieß umzudrehen. Darüber nachzudenken, was wir haben. Und dann wird klar: wir haben alles und noch mehr.

 

Hier ein paar ganz persönliche Eindrücke von unserem bisherigen Sommer Zweitausendsiebzehn, festgehalten auf Film … .

 

Ich wünsche euch noch einen wunderbaren August mit viel Sonne im Gesicht, einer milden Brise im Haar, Wasser auf der Haut, Gras unter den Füßen, Aprikosen im Bauch.


 

 

Am Neckar.

 

Wir vier.

 

Mittagsschlaf.

 

Wir fünf …

 

Für immer unser Lieblingseisundkuchenladen.

 

Unsere neuen Mitbewohner sind da.

 

Wer noch hat selber MiniMilk-Kindheitserinnerungen?

Happiness is only real when shared.

Happiness is only real when shared. – Christopher McCandless

 

Ich habe die Verfilmung der realen Geschichte Christopher McCandless‘ „Into the Wild“ gefühlt schon hundert Mal gesehen. Jedes Mal trifft eine andere Szene, ein anderes Bild, eine andere Aussage genau in meine Lebenssituation. Christopher war auf der Suche nach sich selbst, allein und sich sicher, dieses Selbst losgelöst von menschlichen Beziehungen finden zu können. Ganz zum Schluss kommt er zur Einsicht, dass nur geteilte Freude wahrhaftige Freude sein kann.

Mehr als alles genießen wir als Familie Zeiten des Reisens, abseits des Alltags. Wir sammeln gemeinsam Erinnerungen, wie zum Beispiel vor einigen Wochen auf Mallorca. Ein paar dieser Erinnerungen, und ein Stückchen der Freude daraus, möchte ich heute mit euch teilen. Einmal ein Teil unserer Familiengeschichte, nicht immer nur die Geschichten anderer :)

Alle Bilder habe ich übrigens mit einer kleinen analogen Kamera und ein paar guten Rollen Film aufgenommen. Unperfekt schön.

 

 

Im Zentrum der Insel – Unsere Unterkunft Son Fuguero

 

 

In Palma de Mallorca

 

Im Süden – Ses Salines & Es Trenc

 

Im Westen & Norden – entspannte Dörfer

 

Im Westen – Cala Deià

 

Im Norden – Cap de Formentor & Naturschutgebiet S’Albufera

Blog Happiness-51

 

They have my heart

Heute möchte ich etwas Persönliches mit euch teilen.

Eine Liebeserklärung.

Do you remember the first kiss?
Stars shooting across the sky
To come to such a place as this
You never left my mind
And I draw a line
To your heart today
To your heart from mine
A line to keep us safe
All through the rising sun
All through the circling years
You were the only one

Who could have brought me here

And I draw a line
To your heart today
To your heart from mine
A line to keep us safe
 
„One Line“ von PJ Harvey ist einer unserer gemeinsamen Lieblingslieder seit vielen Jahren. So viel Tiefe liegt für uns darin. So viel Tiefe haben wir gemeinsam durchlebt, und Höhe. Immer wieder. Nur mit dir. Jetzt mit euch.
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Diese Bilder entstanden im Mai 2016 am Cospudener See bei Leipzig. Analog.

Umarmen & Loslassen

Umarmen hat seine Zeit wie auch das Loslassen. // a time to embrace and a time to refrain from embracing

[aus der Bibel]

 

Das englische Wort „embrace“ bedeutet „umarmen“, aber in einem tieferen Sinne als das physische Umarmen. Es bedeutet vielmehr eine Situation anzunehmen, sich jemandem oder etwas ganz hinzugeben.

In den letzten sieben Jahren habe ich das Fotografieren umarmt, insbesondere die Hochzeitsfotografie.  Ich habe viel gelernt und wieder verworfen, habe wertvolle Menschen und deren Geschichten kennengelernt, habe viel Zeit, Kraft und andere Ressourcen investiert, habe nach meiner Art zu erzählen gesucht. Die Fotografie war in allem beständig, während ansonsten viele Stürme tobten und sich mein Leben an vielen Stellen verändert hat. Langsam merke ich, dass sich mein Fotografieren mit verändern muss. Es ist Zeit, etwas loszulassen. Es ist Zeit, die Hochzeitsfotografie loszulassen.
Und wenn man etwas loslässt, dann ist Platz, etwas Neues zu umarmen.  Verschiedene Menschen und Situationen haben in mir die große Neugier an der analogen Fotografie entfacht. So richtig mit Filmrollen und Dunkelkammern. In den letzten Monaten habe ich immer wieder nebenbei erste Versuche mit einer einfachen, analogen Kamera gemacht. Es ist eine ganz andere, eine ruhige, intentionale Art zu Fotografieren. Es hilft mir noch besser, mein Herzensanliegen umzusetzen: innige Geschichten von unschätzbarem Wert in Bildern sichtbar zu machen, zu erzählen. Auch wenn ich mich mit einer analogen Kamera noch wie ein absoluter Amateur fühle, so will ich nun an dieser Stelle lernen und investieren, ich will es umarmen. Vielleicht geht das Ganze auch fürchterlich schief, aber ich will es versucht haben.

In den kommenden Monaten warten noch viele wunderbare Hochzeiten auf mich. Ich freue mich riesig auf jede einzelne und empfinde sie als einen gebührenden Abschied für mich persönlich. Wie war das? Man soll gehen wenn’s am schönsten ist? Ich möchte mich  nun hauptsächlich auf Familien in all ihren Formen und Farben, in all ihren Stadien konzentrieren, aber auch After-Wedding-Shootings haben es mir angetan.
Zunächst werde ich zweigleisig, also digital und analog, fotografieren, denn ich merke, dass ich für das Analoge noch viel Übung brauche. Wir werden sehen, wohin der Weg führt.

 

Danke an euch alle, die ihr mich in den letzten Jahren so vielfältig ermutigt und unterstützt habt. Geht ihr auch diesen Weg mit?

 

In diesem Sinne heiße ich euch auch auf meiner neuen Website und meinem neuen Blog herzlich willkommen! Im letzten Jahr habe ich in viiielen laaangen Nächten gemeinsam mit meinem guten Freund Simon Leimig daran  gearbeitet, um mein Herzensanliegen mit der Fotografie noch besser transportieren. Schaut euch mal um! Ich würde mich freuen, wenn ihr auch ab und zu auf dem Blog vorbeikommt.

Nachfolgend möchte ich euch nun ein paar erste offizielle analoge Aufnahmen zeigen, die ganz und gar mein Herz berühren.

 

Eine Umarmung,
Sophie.

 

Storytelling Photography

Unser Leben ist eine Geschichte. Es besteht aus tausenden von kleinen Anekdoten und großen Märchen, auf die wir vielleicht irgendwann einmal als eine spannende Geschichte, ein Großes Ganzes, zurückschauen dürfen, bei der kein Stück fehlen darf. Ich glaube, kaum etwas hilft mehr dabei, sich an das Große Ganze zu erinnern, wie Bilder. Bilder von dir, von deinen Anekdoten und Märchen.

Je mehr ich in den letzten Wochen und Monaten darüber nachgedacht habe, desto mehr ist mir klar geworden, was ich dazu beitragen möchte: ich möchte Geschichtenerzählerin sein. Ich wünsche mir, die Anekdoten und Märchen deines Lebens aufzeichnen zu dürfen. Ich wünsche mir, Geschichten von großartigen Menschen erzählen zu dürfen – so wie du einer bist.

 

Und deshalb möchte ich mich ab jetzt Sophie Kröher | storytelling photography nennen.

 

Fotografie, die Geschichten erzählt. Bilder, die vielleicht auch deine Geschichte erzählen.